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FACES mit: Katharina Jacobi

Katharina Jacobi (sie/ihr)
Pflegedienstleitung – Böhl-Iggelheim

„Mir ist wichtig, dass wir ehrlich miteinander sind – egal was kommt.“

Wer mit Katharina Jacobi spricht, merkt schnell: Hier sitzt eine Frau, die für ihre Arbeit brennt – und gleichzeitig fest im Leben steht. Sie ist Pflegedienstleitung in Böhl-Iggelheim bei Pflege im Quadrat. Jeden Tag fährt sie noch selbst Tour, kümmert sich um die Organisation mit Ärzt*innen und Krankenkassen – und ist doch immer ansprechbar für ihr Team. In unserem FACES-Format erzählt sie, warum sie nach einem Abstecher als Floristin den Weg in die Pflege gefunden hat, wie sie zu PIQ kam – und was ihr heute besonders wichtig ist.

Katharina Jacobi, Pflegedienstleitung bei PIQ

Vom Blumenstrauß zur Pflege

Eigentlich begann Katharinas Weg ganz woanders: als Floristin. „Das hat mir großen Spaß gemacht – kreativ sein, Sträuße binden, etwas Schönes schaffen. Aber am meisten habe ich es geliebt, wenn Kund*innen hereinkamen und mir direkt ihre Geschichten erzählt haben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zuzuhören."

Genau diese Nähe zu Menschen hat sie irgendwann in die Pflege geführt.

Nach einer einjährigen Ausbildung in Neustadt, einer Schwangerschaft und Erfahrungen in der Ambulanz kam sie schließlich zu PIQ. „Eine Kollegin, mit der ich mich super verstanden habe, meinte damals: Schau dir das mal an. Und ehrlich gesagt wollte ich erst nicht. Aber dann habe ich den Chef im Auto getroffen – und da wusste ich, ich muss mich doch vorstellen.“

So landete sie bei Pflege im Quadrat – und blieb. „Die Atmosphäre, das Team – das war von Anfang an richtig.“

Interviewsituation
Katharina beim Lätare-Umzug in Böhl-Iggelheim

„Wir starten um halb sechs – und oft schon mit einem Lachen“

Heute ist Katharina Pflegedienstleitung – und trotzdem noch immer draußen unterwegs. „Ich könnte nicht nur im Büro sitzen. Ich will sehen, was läuft, und bei den Menschen sein.“

Ihr Tag beginnt früh: 5:30 Uhr Übergabe, noch ein kurzer Plausch mit Kolleg*innen – nicht nur über Dienstliches, auch über Privates. „Das ist wichtig, dieses Miteinander.

Dass man nicht nur funktioniert, sondern auch mal Blödsinn macht.“

Und dann geht es raus zu den Patient*innen. „Manchmal ist man früher wieder daheim – manchmal auch erst später. Aber egal wie: Ich fahre gern raus. Ich weiß, was ich tue, und das macht mich stolz."

Werte, die zählen

Wenn man Katharina fragt, was ihr bei der Arbeit besonders wichtig ist, muss sie nicht lange überlegen: „Keine Grüppchenbildung. Keine Hinterzimmer-Gespräche.

Wenn jemandem etwas auf dem Herzen liegt, soll er direkt zu mir kommen."

"Ehrlichkeit ist das A und O.“

Diese Haltung spiegelt sich auch in ihrem Team wider. „Als ich im Urlaub war, habe ich mir natürlich den Kopf gemacht, ob alles läuft. Aber die Kolleg*innen haben das super hinbekommen, zusammengehalten – und ich kam zurück, und es war alles bestens. Darauf bin ich richtig stolz.“

Katharina in ihrem Büro

Zwischen Mosel, Spanien und Hunden

Privat zieht es Katharina und ihren Mann oft raus: „Wir fahren regelmäßig an die Mosel – egal bei welchem Wetter. Das ist für uns wie ein zweites Zuhause. Morgens in den Weinbergen, wenn die Sonne aufgeht – schöner als jedes Meer.“

Dazu kommen Urlaubsreisen, zuletzt mit dem Auto nach Spanien, an die Costa Brava. „Das war richtig toll – Strand, Meer, Sonne.“

Und auch im Alltag gibt es Rituale: „Jeden Donnerstag frühstücken wir zusammen – jede*r bringt etwas mit. Das ist uns wichtig: Gemeinschaft, egal ob im Dienst oder drumherum.“

Was bei Katharina nie fehlen darf: ihre Hunde. Ein Schäferhund – Spitzmischling und ihr Terrier sind fast immer mit dabei – ob beim Spaziergang, beim Ausflug an die Mosel oder einfach zuhause. „Das ist eine Mischung, die man nicht alle Tage hat – jeder mit seinem eigenen Charakter. Der eine stolz und wachsam, der andere frech und verspielt. Zusammen sind sie einfach unschlagbar.“

Die beiden bringen nicht nur Bewegung in ihren Alltag, sondern auch viel Freude.

„Mit den Hunden unterwegs zu sein, ist für mich Ausgleich pur. Da vergesse ich den Stress und kann einfach abschalten.“

Katharina am Standort Böhl-Iggelheim

Familie als Rückhalt

Auch privat hat Katharina ihren festen Anker: ihre Familie. Mit ihrem Mann verbindet sie eine lange gemeinsame Geschichte – angefangen bei kleinen Tricks, um ihn schon als Teenager zu treffen, bis hin zu gemeinsamen Jahren in Neustadt und jetzt den regelmäßigen Ausflügen an die Mosel. „Er ist mein Ruhepol – und gleichzeitig jemand, mit dem ich immer etwas unternehmen kann.“

Dazu kommen ihre drei Kinder, die den Alltag manchmal turbulent, aber immer erfüllend machen. „Natürlich ist es nicht immer ruhig – aber genau das liebe ich. Zuhause wird gelacht, und gequatscht – und manchmal geht’s eben genauso lebendig zu wie im Dienst.“ Für Katharina ist klar: Familie gibt Kraft – und das spüren auch ihre Patient*innen und Kolleg*innen.

Katharina bei der Arbeit

„Ich hätte nichts Besseres finden können.“

Immer neugierig, immer unterwegs

Rückblickend weiß Katharina: Ihr Weg in die Pflege war genau richtig. „Es gab Momente, da habe ich gezweifelt – Prüfungen, Situationen, die mir sehr nah gingen.

Aber heute weiß ich: Das war es wert.“

Wenn sie ihrer jüngeren Version einen Rat geben könnte, würde sie sagen: „Mach deinen Weg mit erhobenem Haupt. Trau dir was zu. Und bleib ehrlich – dann läuft’s.“

Katharina am Standort Böhl-Iggelheim

Liebe Katharina, danke, dass du mit deiner Klarheit, deinem Herz und deiner Energie den Standort Böhl-Iggelheim zu dem machst, was er ist.

Autor: Tymek Trembacz | Fotos: Nubia Herbath, Tymek Trembacz

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